Weiter Definitionen und Erläuterungen
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"Irgend wie fehlt mir da die Ganzheitlichkeit."
- eine evangelische Sozialpädagogin
So etwas sagen Damen und Herren dieses Berufstandes, glaubt man den
Vorurteilen der "taz", ja öfter. In diesem Fall allerdings hat es mit diesem
Ausspruch seine besondere Bewandtnis.
Scriptor Vulgaris (>> woher kommt jetzt dieser Name<<) nämlich war unlängst
auf einer Sitzung des Stadtjugendausschusses (Arbeitskreis Spiele) einer
Ruhrgebietsgroßstadt als Sachverständiger zum Thema "Rollenspiele" geladen.
Dort selbst wurde disputiert, ob man in die bereits existierende Liste vorgestellter und
bewerteter Gesellschaftsspiele auch das weite Feld der Rollenspiele aufnehmen wolle.
Allerdings wusste keiner der Arbeitskreisteilnehmenden, was so ein Rollenspiel denn
eigentlich sei, außer frauenfeindlich und gewaltverherrlichend (>>wo haben die ihre
Informationen her<<), natürlich!? Diese Vorurteile also zu widerlegen war S.V.
eingeladen, dazu zwei weitere Sachverständige vom örtlichen Rollenspielverein.
Oje, sagen Sie nun? Wem sagen Sie das. Bereits bei dem Versuch der Übermittlung, bei
Rollenspielen handele es sich um Spiele, keine Pubertierungshilfen, keine
Austobemechanismen für Allmachtsphantasien, keine therapeutischen Maßnahmen für
Mißhandlungsopfer, sondern schlicht: Spiele, wurde gnadenlos abgescheitert, dass es
krachte.
Als nach erstem Begreifen der Systematik eines Rollenspiels die Frage nach der
Qualifikation der Spielleiter laut wurde und ob es denn eine Art, ja, eine Art
"Spielleiterschein" gäbe, den man machen und sich so qualifizieren könne, war
bereits abzusehen, dass der reine Freizeitcharakter dieses Hobbies wohl nicht recht
herübergekommen war. Auch der Hinweis, dass man ein Spiel ab dem Moment, wo man
Trainerscheine machen müsse, eigentlich "Sport" nennen, fruchtete nichts. Ein
Kelch allerdings ging an S.V. vorüber: Keiner der anwesenden Sozialpädagogen erwähnte
das Wort "Vergewaltigung", was in manchen Kreisen seit dem berüchtigten Bericht
des Luxemburger Privatsender ja schon beinahe als Synonym für Rollenspiel steht.
Dies aber war auch gar nicht nötig, wurde es doch mit Bravour und Kohl`scher
Sensibilität von den anwesenden Funktionären des Rollenspielvereines übernommen. Als
Beispiel für jemanden, bei dem besondere Vorsicht angebracht sei, wenn sie eine
extra-anspruchsvolle Rolle spielen wolle, wurde natürlich das (dankenswerterweise
fiktive) in der Jugend vergewaltigte Mädel zitiert. Aua, aber die erwartete und empörte
Reaktion blieb aus, denn dies war genau der Fall, auf den besagte EvSozPäd hinauswollte,
und wieder war es nichts mit dem Spiel.
Zum Finale Grande jedoch, als S.V. bereits röchelnd zusammengesunken den Kopf rhythmisch
auf die Tischplatte rammte und nur noch stakkatohaft "Spiel! Es ist doch nur ein ...
Spiel!" hervorzubringen vermochte, ein Lichtblick. "Wenn ich das recht
verstanden habe", fragte die Dame, "läuft so ein Rollenspiel ja in aller Regel
rein verbal ab?" So sei es, wurde Hoffnung schöpfend geantwortet; zwar unter
gelegentlicher Hilfestellung durch Skizzen oder Miniaturen, aber dennoch weitestgehend
verbal. "Wissen sie", wurde das vernichtende Schlußurteil gefällt,
"irgendwie fehlt mir da die Ganzheitlichkeit."
Bums. Beim Live-Rollenspiel gibt es öfter mal einen Regenguss und gelegentlichen (huch!)
Sex, aber das meinte die Dame auch nicht. Und so werden vermutlich auch die folgenden
Neuheiten ihren Weg in den Spielekatalog besagten Jugendamtes vergeblich suchen. Schade
drum (>>das kann einem doch das Herz brechen. Rollenspieler aller Länder vereinigt
euch<<).
Definition anderer Rollenspiele (erstellt von Njoltis)
Ab diesem Zeitpunkt kann ich keine Gewähr mehr übernehmen.
Warum, daß merkt ihr sofort nach der ersten paar Zeilen.
Die Hallen des Wahnsinns von Njoltis
Da ihr nun einiges über Midgard erfahren durftet (nein, zwing
mich nicht noch einmal das zu lesen. ARGH!!!), fällt es mir schwer, eine passende und
euch zum lesen animierende Überleitung zu schreiben, aber ich tu mein Bestes.
...
und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:
"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen",
und ich lächelte und war froh
... und es kam schlimmer
Aber zuerst will ich euch noch einen Freund von mir vorstellen.
Leute, das ist Schizo <Hi>. Seitdem mein Hirn ein bißchen angeröstet wurde (Siehe
Shadowrun), ist er mein steter Begleiter, der mein Leben mit unnötigen Ratschlägen nur
so bombardiert. <Ich übe nur konstruktive Kritik>
Aber nun zum Sinn und Zweck dieser Seite <wenn es diesen
überhaupt gibt>, da Stefan euch nun von Midgard vorgeschwärmt hat (und ihr davon
vielleicht schon einen Brechkrampf bekommen habt), muß ich jetzt wirklich damit anfangen
und andere Vertreter dieses phantastischen Hobbys, <das nur Verrückte ausüben, was
man ja an Njoltis sieht> dem Rollenspiel, vorstellen und kurz erläutern, vielleicht
findet ihr ja dort etwas nach eurem Geschmack.
Aber bevor ihr den Schritt wagt und weiterlest, merkt euch diese
Worte, sie sollen euch als Geleitschutz dienen um diesen Text zu überstehen, ohne daß
ihr danach in einen Kittel mit schönen langen Ärmeln und in ein Zimmer mit wirklich
schöner gepolsterter Tapete gesteckt werdet.
Sein Wahnsinn
hält ihn bei Verstand!
Aber nun viel Spaß beim lesen <An eurer Stelle würde ich das
Gekritzel dieses Dummschwätzers überhaupt nicht beachten, sonst werdet ihr nur so wie er
und glaubt mir, das wollt ihr nicht>
Fantasy
Wenn wir schon einmal dabei sind, wieso fangen wir nicht gleich
mit dem Genre mit der größten Produktpalette an? Unter Fantasy wird sich wohl jeder was
vorstellen können (dann könnt ihr gleich weiter unten weiterlesen) ansonsten liest
einfach weiter <Ich hatte euch ja gewarnt>. Die Fantasy-Rollenspiele könnt ihr euch
am besten so vorstellen. Es wird ein komplett imaginäre Welt erschaffen, die unserem
Mittelalter ähnelt (eher noch früher). Jedoch gibt es in dieser Welt außer Menschen
auch noch Wesen wie Elfen, Einhörner, Orks, Trolle,... Auch Drachen sind in diesen
Systemen sehr beliebt. Ein weiterer Unterschied zu der Realität ist dann noch die
intensive Nutzung der Magie (irgendwie muß man ja die fehlende Technologie aufwiegen).
Kommen wir aber nun zu einigen Vertretern dieser Gattung.
AD&D (Wizard of the Coast)
Dieses System ist wirklich ein Schlächter-Rollenspiel (Bitte
nicht schlagen, ich veröffentliche nur meine Meinung). Es ist die Weiterführung des
Klassikers D&D (dem ersten Rollenspiel überhaupt), in dem es noch stupider zuging
(Man ging in einen Dungeon, killte dort ein paar Monster, sammelte Schätze und verschwand
wieder). Aber nun ist mit dieser überarbeiteten Auflage auch der rollenspielerische
Aspekt erweitert worden (Erwartet aber von euren Mitspielern kein Mitleid, falls euer
Charakter mal abkratzen sollte. Dann würfelt man halt schnell einen neuen aus). Zu dem
Spiel selber ist nur gesagt, die Regeln sind leicht zu erlernen (also für Einsteiger
ziemlich geeignet) und durch die vielen Ergänzungen (wie z.B. Ravenloft, Al-Quadim,...)
sehr Abwechslungsreich im Hintergrund (in dem dann geschlachtet werden darf). Zu diesem
System sind einige Computerspiele und Bücher erschienen, wodurch man keinen Mangel an
Hintergrundmaterial zu beklagen hat..
Das E.R.S.T.E. (Harlekin)
Das Einsteiger-Rollen-Spiel-Total-Einfach
ist wie der Name schon sagt, extra dafür konzipiert worden, Neulinge in das
anspruchsvolle Rollenspiel einzuweihen. Für Fortgeschrittene und Profis sind die Regeln
dieses Systems, ... hm, wie soll ich es ausdrücken ... nun ja, einfach primitiv, aber
durch ihre Einfachheit wirklich gut zu erlernen. Außerdem bekommt man für seine 10,- DM
(die dieses System kostet) eine Beantwortung der meist gestellten Fragen über
Rollenspiele (Was ist das überhaupt? Ist das Gefährlich?), die Regeln (zu denen keine
Ergänzungen erscheinen werden), ein Abenteuer und die wichtigsten Kontaktadressen und
Spielsysteme mit kurzer Erklärung (Nein, ich schreibe nichts aus dem Buch ab). Also, für
Einsteiger ist dieses Regelwerk wirklich das Empfehlenswerteste von allen, neben leichten
Regeln findet man dort auch noch praktische Tips für die Spielleiter (die sich so mancher
Fortgeschrittene bis Profi auch mal zu Gemüte führen sollte), wie z.B. Spannung
aufgebaut wird, wie man die Gegend beschreiben sollte,...
Das Schwarze Auge (Fanpro)
Dieses System ist auch sehr Einsteigerfreundlich, da es 1. In
zwei Schritten gelernt werden kann, 2. ein komplexes Regelwerk sich mit einer leichten
Spielart die Hand gibt, 3. es eine Menge Erweiterungen gibt (und immer noch raus kommen),
4. es wirklich etliche Abenteuer zu kaufen gibt (sogar für Einzelspieler). Es ist das
System, in dem die Charaktere wirklich Jahrelang gespielt werden können, bis sie sich
entweder in den Ruhestand begeben oder dann doch sterben (wieso schlug gerade dort ein
Blitz ein, wo noch zuvor mein Magier der Stufe 23 stand?). Die Produktpalette wird dann
noch durch die Bücher, die im Heyne Verlag erscheinen und die Computerspielreihe, die
bisher 3 Titel umfaßt (ein 4. ist in Arbeit) abgerundet. Ein weiterer Vorteil von DSA ist
dann auch noch, daß es im Gegensatz zu anderen Rollenspielen, in fast jeder
Spielwarenhandlung zu finden sind.
Earthdawn (Fanpro)
Nach einer magischen Katastrophe muß die Welt neu erkundet
werden, was in der Aufgabe der Charaktere liegt. Bei diesem System steht der
Erzählerische Aspekt im Vordergrund (also ziemlich krasser Gegensatz zu AD&D). Die
Regeln sind komplex, bis schwer verständlich (also, laßt als Einsteiger lieber die
Finger davon), aber unterstützen das Spiel wirklich derart vollkommen, daß es zu einem
der Besten seiner Gattung gehört.
Midgard (Pegasus Press)
Okay, über Midgard brauche ich nicht mehr viel erzählen, nur
daß ihr als Einsteiger lieber unter den Fittichen eines Profis in dieses System
Einsteigen solltet, da es ansonsten einiges an Zeit verschlingt, bis man kapiert, wann ein
Prozentwurf dran ist und wann ein Wurf plus einen W20. Dieses System zeichnet sich vor
allem durch seine Art der Erfahrungsverteilung aus, welche ich jedem Spielleiter jedes
Systems nur ans Herz legen kann. Hier werden nicht nur die Metzgerarbeiten, sondern auch
wirklich einmal das rollenspielerische Verhalten bewertet und extra für Steigerungen
verwendet (Tja, mit den Kampferfahrungspunkten kann man halt doch nur Kampfeigenschaften
steigern). Und noch einmal ist Vorsicht geboten, einzelne Passagen sind wirklich etwas
trocken geschrieben, was den Lesefluß dann doch erheblich hemmen kann. Für einen
erfahrenen Spielleiter ist dies aber eine Herausforderung die Welt mit seiner Fantasy zum
leben zu bringen. Also viel Spaß an langen Nächten.
Ein paar weitere Vertreter, über die ich nichts näheres schreiben kann, da ich diese
noch nicht kenne wären dann Castle Falkenstein, ERPS, Hârnmaster, Mittelerde, Ruf des
Warlock, Warhammer
Science Fiction
Also, wer hierfür noch eine nähere Erklärung braucht, soll
sich gefälligst noch ein paar mal Filme wie Star Wars anschauen und sich schämen. Doch
unter diesem Begriff laßt sich dann auch noch Cyberpunk eintragen. Bei dieser Gattung
handelt es sich um eine Zukunftsvorstellung, in dem die Welt ziemlich den Bach runtergeht,
die Reichen ganze Länder beherrschen und die Ärmeren darum Kämpfen aus dem Sumpf der
Armut herauszukommen und natürlich um zu überleben (dreimal dürft ihr raten, in welche
Rolle die Spieler schlüpfen)
Shadowrun (Fanpro)
Der wohl beliebteste Titel in der Sparte des Cyberpunk. In diesem
Szenario (das in der Zukunft unserer Erde angesiedelt ist), sind u.a. Magie, Drachen,
Orks, Trolle, Elfen, Zwerge (die lieber Metamenschen genannt werden, da sie wirklich
Menschen sind, ihr Aussehen unterscheidet sich nur von dem des "normalen"
Menschen) zurückgekehrt (Wahrscheinlich durch den ganzen Müll). Die Spieler übernehmen
die Rollen von Runnern, die zumeist von reichen Konzernen angeheuert werden, um
verschiedene Arten von Drecksarbeit zu erledigen. Die Aufträge reichen von einfachem
Datenklau über Sabotage bis hin zu Entführungen. Das Runnerteam setzt sich aus
verschiedenen Arten von Runnern zusammen. Da wären die Strassensamurai (wirklich
widerliche Kerle, die aber die nötige Feuerunterstützung geben), Rigger (mit einer in
ihrem Kopf eingebauten Datenbuchse, können sie sich direkt in Fahrzeuge einstöpseln und
verschmelzen förmlich mit ihnen), Decker (Ihre Datenbuchse dient dazu über den
Datenhighway, die Matrix, zu rasen und Informationen zu klauen, Alarmsysteme außer
Gefecht zu setzen,... Die Gefahr darin besteht nur, daß das Hirn ziemlich schnell
geröstet werden kann), die Schamanen und Magier, ...
Das System selber ist, wenn man wirklich alle Regeln verwendet,
wie Earthdawn bisweilen ziemlich kompliziert. Bei den ersten Spielen wird es unumgänglich
sein, des öfteren Nachzuschlagen, bis die Regeln ins Blut übergegangen sind. Das ist
auch ein Grund, weshalb es für Einsteiger nur bedingt geeignet ist. Die Produktpalette
umfaßt neben den vielen (und ich meine wirklich viele) Erweiterungen auch noch ein Super
Nintendo und ein Mega Drive Spiel, viele Bücher (die ich den nicht Shadowrunnern auch ans
Herz legen kann, da diese wirklich genial sind), die im Heyne-Verlag erscheinen und
wirklich einen Überblick über die große Vielfalt dieser Welt bieten.
Ich würde ja gerne mehrere Systeme dazu ausführen, ist aber das einzige das ich näher
kenne.
Weitere Titel wären Cyberpunk, Mechkrieger, Men in Black, Mutant Chronicles, Space
Gothic und natürlich, wie sollte es auch anders sein Star Trek und Star
Wars.
Horror
Also unter diesem Begriff sollte sich jeder was vorstellen
können, aber um Mißverständnisse vorzubeugen, die Rollenspielart, die ich (und
hoffentlich ein Großteil der anderen Rollenspieler) bevorzugen sind nicht die Splatter
Horror-Spiele (wie Tales from the Crypt), in denen es nur Gemetzel gibt sondern
lieber die "intelligente" Art von Horror, die ein leichtes Schauern hervorrufen
und eine Gänsehaut heraufbeschwören. Aber unter diesen Begriff werde ich der Einfachheit
halber auch noch die Dark-Fantasy Spiele ansiedeln (auch wenn mich jeder vernünftige
Rollenspieler dafür aus seinem Kreise verbannen wird).
Angeli (Atra Poesis)
Das Rollenspiel überhaupt, wenn ihr schon einmal in die Rolle
eines Engels oder vielleicht doch lieber eines Dämonen schlüpfen wolltet. Doch neben
solchen (und vielen anderen überirdischen Geschöpfen) könnt ihr auch in die Rolle
normaler Menschen schlüpfen, die aber während des Spiels doch mit diesen Parteien zu tun
haben werden. Dabei ist das Spiel nicht nur auf ein Zeitepoche festgelegt, sondern es
werden wirklich viele verschiedene Epochen behandelt und wie diese umgesetzt werden
können. Das Regelbuch selber ist in einem ziemlich poetischem Stil verfaßt. Besonders
die Einleitung macht schon Lust auf mehr. Obwohl die Regelmechanismen ziemlich einfach
gehalten sind, ist dieses Rollenspiel wirklich nur gering Empfehlenswert für Einsteiger
(außer sie haben einen erfahrenen Meister unter sich). Dies Begründet sich darin, daß
man die Informationen, die man braucht um ein stimmungsvolles Spiel zu spielen nicht auf
dem silbernen Tablett serviert bekommt, doch auch manchem erfahrenem Spieler kann es zu
Kopf steigen, wenn er solch übermächtige Charaktere spielen darf.
Call of Cthulhu (Queen Games)
Dieses Rollenspiel basiert auf dem von H. P. Lovecraft
erschaffenen Cthulhu Mythos. Die Spieler übernehmen die Rolle von Menschen, die dem
Übersinnlichen auf den Grund gehen wollen. Dabei müssen sie u.a. darauf achten, daß
ihre Charaktere nicht dem Wahnsinn verfallen und in eine geschlossene Anstalt eingeliefert
werden müssen. Die Regeln sind diesmal wirklich leicht und verständlich geschrieben,
jedoch muß dazu gesagt sein, daß man, wenn man wirklich vernünftig spielen will,
wirklich ein paar Bücher von H. P. Lovecraft, oder anderen Autoren, die sich dem Cthulhu
Mythos angeschlossen haben, gelesen haben sollte, damit man das Potential, das dieses
Spiel ausmacht, auch wirklich ausnutzen kann. Und noch eine Warnung vorweg, alle
diejenigen, die wirklich an ihren Charakteren hängen und in tiefe Depressionen fallen,
wenn diese doch mal sterben sollten, laßt die Finger von diesem System, da die
Lebenserwartung eines nach Mythen jagenden Menschen ziemlich kurz sein kann. Kleiner aber
feiner Einblick in dieses Genre.
Andere Titel hierfür wären noch Kult (Vorsicht, ab 16), In Nomine, World of Darkness
(Vampire, Werwolf, Wechselbalg)
So, das wars dann auch noch, aber zu erwähnen wären da
noch Systeme wie GURPS (die wirklich ultimative Rollenspielhilfe, die für JEDES System
verwendbar ist), Plüsch, Power & Plunder (wer wollte nicht schon immer einmal einen
Teddybär spielen) und W6 (das ist ein Universalregelwerk, das u.a. für Systeme
wie Star Wars und Men in Black genutzt wird).Zum krönenden Abschluß noch zwei
Zeitschriften, die ich wirklich jedem Rollenspielbegeisterten oder die, die es noch werden
wollen ans Herz legen kann. Da wäre zuerst die WunderWelten, die das Hausmagazin
von Fanpro (na klingelst?) darstellt und alle zwei Monate erscheint. Und zum anderen noch
der Envoyer, das wirklich einzige allmonatlich
erscheinende Rollenspielmagazin, das für 2,- DM wirklich alles bietet.
Nun möchte ich mich noch bei all jenen bedanken, denen
meine Seite gefallen hat (die anderen sollen in der Hölle schmoren) <und da sagt er,
daß Rollenspiele nicht verrückt machen>. Und ich hoffe, daß ich euch das ein oder
andere vernünftige erzählen konnte <hahaha schon lange nicht mehr so gut gelacht>
und euch vielleicht sogar auf ein neues Hobby aufmerksam gemacht habe. Aber ansonsten habe
ich euch vielleicht beigebracht nicht mehr so auf Typen zu starren, die Montags im Bus
erzählen, wieviel Orks sie am Wochenende erschlagen haben. Diese Menschen sind auch
Rollenspieler (wenn auch eine Abart der Hack & Slay Dungeons). Vielleicht habe ich
sogar ein paar Eltern überzeugt, daß ihre Kinder doch nicht so verrückt sind, wie sie
vielleicht gedacht haben und nun sogar selbst einmal das Hobby des Rollenspielens
ausprobieren würden.
Aber für heute ist dann wohl Schluß, auf daß wir uns bald
wieder lesen können. (Sofern Stefan es erlaubt, werde ich vielleicht noch eine Seite
über Warhammer oder Live-Rollenspiele bringen, mal sehen)
Nun, bis dann
euer
Njoltis
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