Die Götter auf Midgard (Ljosgard)

Hier findet ihre eine Auflistung der Midgard Götter entsprechend den Ländern zugeordnet. Anders wie z.B. im Rollenspielsystem DSA sind die Götter von Land zu Land unterschiedlich. Auch die Ausprägung der Diener des jeweiligen Kultes zeigen sich in unterschiedlichsten Arten. z.B. zeigt sich ein albischer Diener des Gottes Xan als Priester im typischen Gewandungsüberwurf. Dagegen der Bulugische Heilige als Halbnackter Mann mit Talisman und tierischen Überresten behangen. Aus diesem Grund wird bei den Charakterklassen auch nur die Richtung der Priester (z.B. Fruchtbarkeit) angegeben.

Alba*

Volksreligion ist der Glaube an die Dheis Albi: den Sonnengott Xan, den Kriegs- und Sturmgott Irindar, die Fruchtbarkeitsgöttin Vana, den Schmiede- und Feuergott Thurion, den Meeresgott Dwyllan sowie den Todesgott Ylathor. Verbreitet ist auch der Mysterienkult des Vraidos, vor allem im Bürgertum und einem Teil des Adels. Seine Anhänger verehren zusätzlich zu den Dheis Albi noch den zum Gott gewordenen Zauberer Vraidos (siehe dazu das Abenteuer "Die Kinder des Träumers")

Aran

Der Glaube der Zweiheit von Ormut und seinen dunklen Bruder Alaman hat seinen Ursprung in Aran genommen. Dort wurde er durch das Wirken des Weißen Hexers und Propheten Haomastra zur Staatsreligion. Ormut, Schöpfer der Welt und Vater der Menschen, wird durch die lebensspendende Sonne symbolisiert und gilt als Herr des Feuers. Alaman ist der Verderber, dem die Menschheit Krankheit, Ungeziefer, Dämonen und alle anderen Plagen zu verdanken hat.

Buluga*

An der Spitze der bulugischen Götter steht die zweigeschlechtliche Fruchtbarkeitsgottheit Unkulunkulu, die aus sich heraus den Kriegsgott Pemba und die Göttin der Zauberei Belili geboren hat.
Neben dem Glauben an die Götter gibt es im Volk auch starke schamanistische Einflüsse und eine Reihe von Schamaninnen, die sich um das seelische Wohl der Landbevölkerung kümmern, besonders fernab der wenigen städtischen Siedlungen.

Chryseia

Nach dem Ende des Kriegs der Magier hat sich in Chryseia der Kult um die Muttergottheit Nea Dea und ihren Sohn Wredelin, den Gott der Weisheit, Bescheidenheit und Barmherzigkeit, durchgesetzt. Von der Vielzahl der Götter aus valianischer und vorvalianischer Zeit hat sich allein der bei der Landbevölkerung populäre naturverbundene und orgiastische Kult des Weingottes Jakchos gehalten.

Clanngadarn

 

Das spirituelle leben der Twyneddin, deren größtes Staatswesen Clanngadarn ist, wird von Druiden gesteuert, die aber kein Interesse daran haben, das ganze Volk an ihren Einsichten teilhaben zu lassen. Unter ihrem Einfluss hat der Hochkönig für gewöhnliche Menschen den Glauben an den Staatspantheon um den Lichtbringer und Sonnengott Plenydd, seine Kinder , die Todesgöttin Baith und den Todesgott Bress, seine Schwester Dwiannon, die Jägerin, und seinen verfluchten Halbbruder Drais, den Gott des Mondes und der finsteren Magie, zur Pflicht gemacht. Im Volk sind daneben zahlreiche mehr oder weniger im Untergrund existierende Kulte, weit verbreitet z.B. die Verehrung der Erdmutter und Fruchtbarkeitsgöttin Henwen und der Mondgöttin Fflamyen, Schirmherrin der guten, weiblichen Zaubermacht.

Erainn

pantheistisch (vgl. Heiler), verkörpert in Nathir, der Allumfassenden Schlange.

Eschar*

Nach dem Krieg der Magier wurde der größte Teil der Bevölkerung Eschars von Aran aus missioniert und hängt heute dem Glauben der Zweiheit von Ormut und Alaman an.
Nur wenige hängen noch am Glauben der alten Götter die zur Reichszeit von Ta-Meket angebeten wurden. Doch werden in letzter Zeit immer mehr Gerüchte laut, dass dieser Glaube wieder auf dem Vormarsch ist. Mehr dazu im Abenteuer "Die Suche nach dem Regenstein", oder natürlich im Eschar Quellenbuch.

Feuerinseln

n/a

Fuardain

Die Fuardwyn gehören zu den Twyneddin und teilen deren Glauben (s. Clanngadarn). Einige fern von der Bevölkerungszentren lebende Sippen haben daneben einen schamanistischen Glauben bewahrt.

Ikenga Becken

In den Savannen, die den nördlichen Rand des Gebietes bilden, sind einige Stämme zum Glauben an die Zweiheit bekehrt worden (s. Eschar). Die Stämme des Urwalds hängen ausnahmslos schamanistischen Vorstellungen an.

Inseln unter dem Westwind

Schamanistisch

KanThaiPan*

Osten:
Der von den Schwarzen Adepten eingeführte offizielle Staatsglaube verehrt die Dunkle Dreiheit als YenLen, Göttin des Todes, KuTuh, Gott der Magie und Herr des Wassers, sowie PadKu, Gott des Südens und Herr des Feuers.
Westen:
Die Götter des TsaiChenTals sind zahllos, so dass hier nur die wichtigsten genannt werden: die Fruchtbarkeits- und Flussgöttin TsaiChen, der Himmelskaiser und Gott der Weisheit WenChang, der Gott des Krieges und der Schwerter WeTo sowie der Affengott WuKung, der Schutzherr der Zauberer, Gaukler und Hofnarren.

Küstenstaaten

Ein großer Teil der Bevölkerung der Küstenstaaten hängt noch den valianischen Göttern an (s. Valian). Die Priesterschaften der valianischen Götter sind zwar dank ihres Besitzes aus alter Zeit reich, haben aber mit Ausnahme des unter den seefahrenden Küstenstaatlern sehr populären Nothuns nur wenige Anhänger. Tin genießt unter den Fürsten und dem Hochadel wegen seines herrschaftlichen Aspektes und der damit verbundenen glanzvollen Zeremonien einiges Ansehen, was ihn aber beim einfachen Volk nicht gerade beliebt macht. Alpanu hat mit der starken Konkurrenz Turans zu kämpfen, die ebenfalls den Fruchtbarkeitsaspekt vertritt, und zwar auf eine der Landbevölkerung näher stehende Weise. Culsu ist auf ihren Aspekt als Todesgöttin reduziert, und die Aufgabe ihrer Priester sind in erster Linie die Begräbnisriten. Laran schließlich hat dank der Unterstützung des valianischen Muttertempels eine starke Priesterschaft, wegen deren politischen Ansichten aber fast keine Anhänger.
In den vergangenen Jahrhunderten hat sich unter chryseischem Einfluss aber auch der Mutter/Sohn-Glaube unter den örtlichen Namen Turan (statt Nea Dea) und Atunis (statt Wredelin) entwickelt. In den Küstenstaaten tritt dieser Glaube als Mysterienkult auf, über dessen wahre Natur nur Eingeweihte unterrichtet werden.

Medjis

Die menschlichen Bewohner des urwüchsigen Waldlandes hängen schamanistischen Glaubensvorstellungen an.

Minangpahit

Ähnlich wie im KanThaiPan alter Zeit und in Rawindra kennen die Minangpahiter eine Vielzahl von Göttern und Dämonen. In den letzten Jahrhunderten ist aber unter dem Einfluss scharidischer Seefahrer und ihres Glaubens an die Zweiheit der Kult um den Sonnengott Lowalane und seinen dunklen Bruder, den finsteren Todesgott Laturadane, in den Vordergrund getreten. Der nur mit einer goldenen Maske auftretende Gottkönig des Landes, Daramalune, herrscht zusammen mit der Priesterschaft über Minangpahit. Er wird als Sohn Lowalanes angesehen, der sich als Mittler zwischen Menschen und Göttern unter die Sterblichen gemischt hat. Unter den zahlreichen Göttern im Gefolge Lowalanes genießen vor allem der Kriegs- und Meeresgott Katampane und die Erd- und Weisheitsgöttin Lalita Tripurasundari Verehrung.

Moravod

Der Glaube der Moraven ist schamanistisch, auch wenn sich in den Städten und vor allem in Geltin der Kult schon fast zu einer regelrechten Religion entwickelt hat, die von Schamanen mit beinahe priesterlichem Gehabe geleitet wird. Im Zentrum der Verehrung stehen aber weiterhin die mächtigen Naturgeister der moravischen Wälder und - an der Küste - des Meeres.

Nahuatlan*

Im Glauben der Huatlani gibt es eine Vielzahl niederer Götter, deren Verehrung jedoch Privatsache ist. Pflicht dagegen der Dienst am Staatskult um die Fünf Lichtgötter: die Fruchtbarkeitsgöttin Ixtantzutuh, den Sonnengott Nahuahauquih, den Windgott Ahuatl, den Kriegsgott Iquibalam und den Todesgott Tolucan. Gegenpol zu den Lichtgöttern ist der Gottvampir Camasotz der nur im geheimen angebetet wird.

Rawindra*

Die Rawindi kenne eine Vielzahl von Göttern und göttlichen Erscheinungen, die alle verehrt und geachtet werden wollen. Daneben gibt es eine ebenso große Vielfalt an bösen Geistern und Dämonen, die abgewehrt und beschwichtigt werden müssen. Die wichtigsten Götter sind der erste Gott Suryatha, Lebensspender, Vernichter des Bösen und Lenker des Sonnenwagens, seine Gemahlin, die Fruchtbarkeitsgöttin Additi, und ihre beiden Söhne, der Kriegsgott Sikanda sowie Ganadewa, der Gott der Weisheit und des Reichtums. Der Affengott Hanumat, der listenreiche Ratgeber Sikandas in seinem Kampf gegen Dämonen, ist Schutzherr aller Händler und Diebe. Trotz ihrer chaotischen Aspekte genießen auch Camunda, die Göttin von Krankheit und Heilung, und Kalaratri, die Göttin des - vor allem gewaltsamen - Todes und der zerstörerischen Naturgewalten als Teile des kosmischen Ganzen allseits Verehrung.

Tegarische Steppe

Die größte Volksgruppe, die Tegaren, betet die Dunkle Dreiheit an (s. KanThaiPan), allerdings in Gestalt der Todesgöttin Satara, des Kriegsgottes Tegalgirran und des Gottes der Zauberei Yelekan. Andere Bewohner der Steppe sowie der angrenzenden Tundren und Gebirge hängen schamanistischen Glaubensvorstellungen an.

Urruti

Die wichtigsten Götter der Hurriter sind die Sonnengöttin Arinna, der Gott der Schmiede Aschammeli, der Kriegsgott Ischkur, die Kriegsgöttin Schauschka sowie der kindliche Fruchtbarkeitgott Telipinu.

Valian

Neben einer Reihe kleinerer Götter verehren die Valianer fünf Hauptgötter. Alpanu ist die Mondgöttin und Himmelsmutter, zugleich aber auch eine Fruchtbarkeitsgöttin, in deren Kult Liebe und Ekstase ebenso wie die Förderung der Ehe eine wichtige Rolle spielt. Ihr Partner ist der Himmelsgott Tin, der die Ungeheuer besiegte und sie in die Leere verbannte, um so die Menschheit vor ihnen zu schützen. Beider Sohn ist der volkstümlichste valianische Gott, der listenreiche Nothuns, Wind und Meeresgott, zugleich aber auch Schirmherr der Händler und der Diebe. Sein Halbbruder Laran, der Kriegsgott, ist der Sohn Tins und einer Drachin, was seine Gier nach Ruhm und Reichtum erklärt. Viele Gesichter hat die Göttin Culsu; sie ist Herrin der Unterwelt und Hüterin der Toten. In diesem Zusammenhang ist sie auch die Schirmherrin der Richter und Rechtsgelehrten. Gleichzeitig ist sie aber auch Schicsalsgöttin und Rächerin, deren Anhänger fanatisch gegen Untote und Schwarze Magie kämpfen.

Waeland*

Die Zahl der waelischen Götter ist groß, und kaum ein Waelinger hat den Überblick, welche Mächtigen in den Hallen von Tyggrgard und Slivurgard leben. Nur ein kleiner Teil von ihnen wird tatsächlich vom Volk des Nordens verehrt. An der Spitze der Götter von Tyggrgard steht Vidar, der Herrscher der Götter, in dessen Namen in Waeland Recht gesprochen wird. Ihm zur Seite stehen seine Brüder Fjörgynn, Gott der Fruchtbarkeit und des Meeres, und Asvargr, Gott des Kampfes und der Stürme. Ebenfalls verehrt wird eine Tochter Vidars, die Göttin der Weisheit und der Zauberrunen Wyrd. Dagegen wird ihre grausame Zwillingsschwester Helja, die Herrin der nicht ehrenhaft gestorbenen Seelen, zwar gefürchtet, aber nicht im waelischen Kult angebetet. Eine besondere Rolle spielt Kjull, Gott der List, Verführung und Zauberkunst, der bisher keine Partei ergriffen hat.
In den Weiten des waelischen Nordens leben noch andere Völker mit schamanistischem Glauben; die zahlenmäßig größte Gruppe bilden die Läina, die auch den Norden der Tegarischen Steppe durchstreifen.

Ywerddon

Die einheimische Bevölkerung verehrt Nathir, die Allumfassende Schlange (s. Erainn), während die twyneddische Oberschicht ihre Götter aus Clanngadarn mitgebracht hat (s. oben).

* Zu diesen Ländern gibt es Quellenbücher mit wesentlich ausführlicheren Informationen zum Glauben der Bevölkerung

 

Zusätzlich werden noch von den anderen Rassen Midgards unzählige Götter und Dämonen angebetet.
Zur Vervollständigung soll hier nur die Glaubenswelt derer Rassen aufgezeichnet werden, die als Spielcharakter in Frage kommen.

Elfen und Gnome

Der druidische Glaube wurde von den Vorfahren der heutigen Elfen und Gnome nach Midgard gebracht und wird von ihnen bis auf den heutigen Tag bewahrt.

Halblinge

Die Bewohner des Halfdals verehren Leomie, Göttin der Speisen und des Genusses, und ihren Gemahl Peleandrin, Gott des Heims und der Gemütlichkeit. Gottähnliche Verehrung genießt auch der Schlafende Blaue Drache Yonvalker Ashan, der Schutzherr des Tales.

Mehr dazu im Alba Quellenbuch.

Zwerge

Das Zwergenpantheon besteht aus dem Schöpfer Mahal, dem Kriegsgott Zornal Eisenhand, der Bewahrerin und Erdgöttin Lishadi sowie dem Schutzpatron der Schmiede Torkin, dem Kunstfertigen. Die vier Götter werden in ihren segensreichen Aspekten als "Erleuchter" verehrt, aber sie haben auch eine dunkle Seite, die der "Versucher", die den Schattenseiten der zwergischen Natur entsprechen und im Zaum gehalten werden müssen.

Mehr dazu im Gildenbrief 44.

 


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