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Unter dem Druck marodierender Horden der Finsternis hat sich in Alba (angelsächsisch- normannisch- schottisch) eine Feudalgesellschaft entwickelt. Adelsherren verwalten von ihren verstreut liegenden Festungen aus das Umland und können mit ihrenberittenen Herdtruppen jeden Ort Albas schnell erreichen. Alle freien Albai gehören einem der Clans an, die nicht selten miteinander in Fehde liegen. Nominell herrscht von Beornanburgh aus ein König über das Land der tiefen Wälder und offenen Heidelandschaften, aber die wahre Macht liegt in den Händen der Lairds, der albischen Clanoberhäupter. Ein Teil der Bevölkerung lebt in Leibeigenschaft und ist insbesondere in seiner Freizügigkeit eingeschränkt. In einer hügeligen Gegend des albischen Westens liegt das Halfdal, ein fruchtbarer, vorwiegend von Halblingen bewohnter Gau, der unter dem besonderen Schutz des albischen Königs steht.
Dann wäre da noch der albische Zauberwald Broceliande, das südwestliche Drittel des Waldes von Brocendias, verdient eine eingehende Betrachtung. Die uralten Bäume dieses urwüchsigen Waldes wurzeln tief in dem von magischen Kraftlinien dicht durchzogenen Erdreich. Über den stärksten Linienkreuzungen stehen Steinkreise aus uralter Zeit, Einhörner äsen auf stillen Lichtungen, und Elfen, Gnome und Feen führen hier schon seit Urzeiten ein Leben abseits der Umtriebe der Menschen. Besonders die Elfen verstanden es schon immer, den Wald im Einklang mit der Natur zu nutzen.

Sprache: Albisch, Altoqua (alt) Albischer Zwerg
Namen: Heardred MacConuilh, Arlinn NiBeorn
Glaube: Albisches Pantheon der Dheis Albi, bestehend aus Dwyllan (M), Irindar (K, Spieße), Thurion (H, Schmiede), Vana (wF), Xan (H, Sonne), Ylathor (T) und der eine extra Stellung einnehmende Mysterienkult des Vraidos (W)
Gott: Farbe: Symbol: Waffe:
Xan gelb Sonnenscheibe Langschwert
Vana grün Ährengarbe Sichel (Dolch)
Dwyllan blaugrün Wellenlinie Stoßspeer mit gewelltem Blatt
Thurion orangerot Flamme Kriegshammer
Irindar blutrot Blutstropfen Jagdspeer
Ylathor schwarz Mondsichel Waffenloser Kampf

 

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Ein braver Reiter
und ein rechter
Regen kommen
überall durch.

- Albisches
Sprichwort -

 

Die albischen Städte:

Die meisten Städte Albas wurden bereits vor dem Abzug der valianischen Legionen gegründet, auch wenn man in vielen von ihnen die valianischen Wurzeln nur noch erahnen kann. Die Bevölkerungszahl allein macht in Alba keine Stadt aus; einige Dörfer im volkreichen Tiefland erreichen höhere Einwohnerzahlen als Städte im Norden. Die wichtigsten Merkmale, die eine Stadt von einem Dorf unterscheiden, sind das Marktrecht und eine wehrhafte Mauer. Dreht sich das Dorfleben zuerst um Viehzucht, Aussaat und Ernte, so bestimmen in der Stadt Handel und Wandel über den Wohlstand und das Überleben der Einwohner. Die Bindung an Brotgeber, Gilde oder Zunft tritt an die Stelle der Abhängigkeit von Clan oder Grundherren. Die albischen Städte sind, mit Ausnahme Estragels und der Boroughs, abhängig von einem Clanadeligen oder Feudalherrn, wenn auch mitunter nur zähneknirschend. Diese Herren sind sehr darum bemüht, die Stadt in ihrer Abhängigkeit zu halten, da sie so den dort erwirtschafteten Wohlstand am besten durch Abgaben aller Art abschöpfen können.

Albische Ortschaften:

Adhelstan (3.500 Einwohner) Beornanburgh (35.000 Einwohner)
Byrne (4.000 Einwohner) Cambryg (1.500 Einwohner)
Corrinis (4.000 Einwohner) Crossing (10.000 Einwohner)
Deorstead (5.000 Einwohner) Dungarvan (1.800 Einwohner)
Elrodstor (1.600 Einwohner) Estragel (8.000 Einwohner)
Fiorinde (18.000 Einwohner) Glenachtor (1.300 Einwohner)
Haelgarde (27.000 Einwohner) Harkfast (2.500 Einwohner)
Maris (1.700 Einwohner) Murdagil (1.500 Einwohner)
Tidford (1.400 Einwohner) Thame (5.000 Einwohner)
Turonsburgh (1.000 Einwohner) Twineward (5.000 Einwohner)
Wulfstead (9.000 Einwohner)  

 

Albischer Wald

Abschiedsgruss eines Halblings:

möge dir die strasse entgegengehen,
möge dir der wind immer im rücken liegen,
die sonne warm auf dein gesicht scheinen
und der regen sanft deine felder benetzen,
und mögen dich leomie und peleandrin
bis zu unserem wiedersehen
wohl in ihren händen behüten.


 

Quellenbuch Alba

  Alba Quellenbuch

Alba - Für Clan und Krone

Author: Thomas Kreutz und Ludger Fischer
Hersteller: Pegasus Press
Artikel-Nr.: 7206G
ISBN: 3-930635-62-5
Preis: DM 49,80
202 Seiten, farbige A2-Karte

 

  In grauer Vorzeit kämpften hier Druidenkönige der Dunatha Seite an Seite mit Elfen und Zwergen gegen die Mächte des Chaos. Später sicherten sich valianische Siedler den Reichtum der Wälder, und waelische Seeräuber errichten an den Küsten ihre Stützpunkte, während die Zwerge des Artross verbissen ihre Unabhängigkeit verteidigten. Zuletzt kamen die Clans aus dem geheimnisvollen Toquine und formen aus all diesen Einflüssen ein neues Reich: Alba.
Für Clan und Krone: dieser Wahlspruch spiegelt den Zwiespalt wider, in dem das albische Volk lebt und der immer wieder Anlaß für Streit bietet - von Machtkämpfen im Hohen Rat über heimtückische Intrigen und Meuchelmorde bis zur offenen und blutigen Fehde. Alter Clanadel widersetzt sich den vom König ernannten neuen Feudalherren, machtbewußte Kirchenfürsten neiden der Bruderschaft des Träumers ihren Einfluß, reiche Städte streben nach mehr Unabhängigkeit, und alle Buhlen um die Gunst des noch minderjährigen Königs - oder hoffen auf seinen vorzeitigen Tod.
Doch nicht nur die Streitigkeiten der Mächte bietet Stoff für Abenteuer. Abseits der Städte und der wohlhabenden Fürstentümer gibt es noch viele wilde und ungezähmte Orte in Alba - in der Einsamkeit des Hochlandes und der Sümpfe, in den schroffen Grenzgebirgen und in den Tiefen des Waldes, vor allem des Zauberwaldes Broceliande mit seinen Elfenreichen und seinen dunklen, von wilder Magie verseuchten Winkeln. Dort können sich fahrende Ritter und heldenmütige Abenteuer mit Geistern wie der Grona oder den Hohlmenschen, mit Ungeheuern wie dem Trollkönig, dem Riesen vom Maedenstor oder der Schwarzen Annis messen und so selbst Teil der vielen Sagen und Mythen werden, die die Barden an den albischen Höfen erzählen.
Dieses Quellenbuch enthält Hintergrundmaterial zur schottisch-normannischen Kultur Midgards. Neben der Beschreibung von Land und Leuten, ihren Sitten und Gebräuchen und ihrem Glauben beinhaltet das Buch landestypische Abenteuer und magische Artefakte, wichtige Persönlichkeiten, ein ausführliches Bestiarium, eine Farbkarte Albas sowie ein umfangreiches Kapitel über das Halfadal und die Lebensweise der Halblinge Midgards.
 

 


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