E S C H A R
Im Gebiet des Wüstenlandes Eschar (arabisch -
orientalisch) existieren an den Küsten mehrere kleinere Staatsgebilde: das Königreich
Mokattam im fernen Südosten, der von Grundbesitzendem Adel und reichen Handelsherren
beherrschte Feudalstaat Kairawan am Meer der Fünf Winde und der lockere Städtebund von
Elhaddar an der Regenbogensee im Westen, dessen Häfen Händlern, aber auch Seeräubern
und Sklavenjägern eine Zuflucht bieten. Die dunkelhäutigen Asad durchstreifen die öden
Hügel des Westens und bilden unter der Herrschaft der vorgeblich unsterblichen Weißen
Königin einen straff organisierten Stammesverband. Die beiden anderen großen
Nomadenvölker, die Tamim im Osten und die Himjar im Zentrum der Wüste, sind dagegen in
Dutzende von unabhängigen Stämmen zersplittert. Alle Scharadrim, seien es die
zivilisierten Bürger der Küstenstädte oder die Wüstennomaden, sind außerordentlich an
religiösen Fragen interessiert. Der herrschende scharidische Glaube ist eine Variation
der aranischen Dualitätslehre, in der die Verbindung der Lichtmächte zu den elementaren
Urgewalten nur noch eine geringe Bedeutung zukommt. Einige Seher verkünden, dass in
Kürze ein Prophet erscheine und dem Land eine religiöse Erneuerung bringen wird.
Dann gibt es noch die Dämonennomaden
Kel-es-Suf: "Die Kel-Asad reisen am Tag, die Kel-es-Suf in der Nacht. Es bringt
Unglück, den Namen derer zu nennen, die nachts reisen. Alamans Kinder wissen, wenn man
von ihnen spricht. Es ist besser, sie nicht auf uns aufmerksam zu machen. Bitte schweigt,
es wurde schon zuviel gesprochen."
| Glaube: |
Glaube der Zweiheit von Ormut (H) und Alaman (C) |
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| Sprache: |
Scharidisch |
| Namen: |
Hakam, Naila |
| Persönlichkeiten: |
Ain el-Atbara (Grauer Hexer Gr14)
Ptahoth (Todloser Prieser Gr15)
Al-Masih (Weißer Beduinenhexer Gr9) |
Scharidische Ortschaften im Osten:
| Achet-Serkef (- Einwohner) |
Chetra (1.500 Einwohner) |
Chrangga (500 Einwohner) |
| Khairat (50.000 Einwohner) |
Madinat (18.000 Einwohner) |
Meknesch (90.000 Einwohner) |
| Nedschef (30.000 Einwohner) |
Numan (20.000 Einwohner) |
Sadije (8.000 Einwohner) |
| Sirwah (4.000 Einwohner) |
Tel Hamara (3.000 Einwohner) |
Weset (- Einwohner) |
Scharidische Ortschaften im Süden:
| Al-Nasrat (5.000 Einwohner) |
Ankh-Nehet (25.000 Einwohner) |
Auaris (- Einwohner) |
| Bab el-Budur (7.000 Einwohner) |
Diwakesch (25.000 Einwohner) |
Kidal (7.000 Einwohner) |
| Kuschan (40.000 Einwohner) |
Nansur (35.000 Einwohner) |
Qawa (6.000 Einwohner) |
| Schamat (15.000 Einwohner) |
Sinda (25.000 Einwohner) |
Tadsch Yamani (5.000 Einwohner) |
| Takni (18.000 Einwohner) |
Taut (3.000 Einwohner) |
Tidjarat (5.000 Einwohner) |
Scharidische Ortschaften im Westen:
| Amarija (35.000 Einwohner) |
Dairaba (20.000 Einwohner) |
Ghanija (9.000 Einwohner) |
| Hadschar (11.000 Einwohner) |
Hama (4.000 Einwohner) |
Mardaba (8.000 Einwohner) |
| Qum al-Naschir (400 Einwohner) |
Ribat el-Ward (1.500 Einwohner) |
Sukkara (12.000 Einwohner) |
| Tinmel (2.500 Einwohner) |
Trulltabar (500 Einwohner) |
Wakolo (4.000 Einwohner) |
| Yasin (3.000 Einwohner) |
Zahira (15.000 Einwohner) |
Zis (25.000 Einwohner) |
Die wichtigsten Karawanenrouten:
- Der Rosenpfad von Amarija nach Parduna, der bis Qum al-Naschir unter dem Schutz der Suduk el-Ward es-safra, der Freunde der gelben Rose, steht.
- Die Salzstraße von Hama über Zahira nach Mardaba und Sukkara. In Zahira wird ein Teil der Waren auf die Ubulla-Barken verladen und landet schließlich in Amarija.
- Die Straße des Verkünders von Zahira über den Malit-Paß nach Estoleo, auf der Abd el-Ahad, der Missionar der Asad, sich auf die Suche nach der Weißen Königin gemacht hatte.
- Der Weg der Leiden von Hadschar und Dairaba über Hama durch den Reg Taif zur Oase Zis und weiter über den Thuban-Paß nach Diatrava.
- Die Weihrauchstraße, die in Sinda bzw. Nansur beginnt, sich in Kuschan vereinigt und dann nach Dairaba
führt. Kurz vor ihrem Ende zweigt eine Route nach Hama ab.
- Der Tamimpfad von der Großoase Numan nach Madinat.
- Die Gewürzstraße von Nansur nach Madinat, wo die Güter vor dem Weitertransport nach Norden auf
Flussbarken umgeladen werden.
- Die Eisenstraße von Sinda über Diwakesch nach Urkisch bzw. Imgarra.
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Quellenbox Eschar
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Die Pyramiden von Eschar
Author: Stephanie Lammers
Hersteller: Pegasus Press
Artikel-Nr.: 7210BG
ISBN: 3-924714-56-8
Preis: DM 59,80
- Das Quellenbuch ESCHAR mit Stadtbeschreibung der Oase Chetra
- Die Suche nach dem Regenstein (eine umfangreiche Abenteuerkampagne)
- 2 Landkarten von Eschar
- Stadtpläne von Nedschef und Chetra
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Abenteuer in 1001 Nacht
Geheimnisvoll und unerschütterlich erheben sich die Pyramiden in den Himmel über Eschar, doch nur Märchenerzähler und weltfremde Gelehrte interessieren sich für das untergegangene Reich, dessen steinerne Zeugen auf die Völker der Wüste herabblicken. Aber wer hat Zeit für Märchen, wenn Dürre und Hungersnot das
Dichtbevölkerte Land bedrohen – es sei denn, sie berichten von dem Regenstein, dem Schlüssel zu den Schleusen des Himmels. Die Suche nach dem mythischen Artefakt führt quer durch Eschar und immer tiefer in die Vergangenheit des Landes. Am Ende warten nicht nur der Regenstein und die Lösung des Geheimnisses der Pyramiden, sondern die Erfüllung eines
Jahrtausendealten göttlichen Plans.
Den Hintergrund für die Suche nach dem Regenstein liefert das Quellenbuch ESCHAR mit Informationen zu Geschichte, Gesellschaft und Glauben, mit einheimischen Abenteurertypen und landesspezifischen Fertigkeiten, Zaubersprüchen und Fabelwesen. Übelgelaunte Dschinns, wandelnde Mumien, tanzende Derwische, fanatische Assassinen, verführerische Hexen, Wunderlampen und Totenbücher, fliegende Teppiche und magische Automaten – die Magie des Orients wartet auf Sie und Ihren Abenteurer.
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