M I N A N G P A H I T
Minangpahit (hinterindisch-malayisch)
genießt am Rande der bekannten Welt das Glück der Abgeschiedenheit. Vor der dunklen
Macht von KanThaiPan schützt sie der Urwald und das Meer. Nur rawindrische und
scharidische Händler suchen regelmäßig die Häfen des Landes auf, um Gewürze,
Edelhölzer und exotische Felle gegen die Güter des Westens zu tauschen. Über die
Seefahrer aus Eschar haben Elemente des aranischen Dualitätsglaubens eingang in die
minangpahitische Religion gefunden. Im Zentrum der Kulthandlungen steht ein ungleiches
Bruderpaar als Verkörperung von Licht und Dunkelheit. Minangpahit wird von seiner
Priesterschaft beherrscht, an deren Spitze als Gottkönig der ewig junge Daramalune steht,
der als Mittler zwischen Menschen und himmlischen Mächten unter den Gläubigen lebende
Sproß des Sonnengottes Lowalane. Der Herrscher, der dem Volksglauben nach ewig lebt, ist
ein Mann ohne Gesicht. Seinen Untertanen zeigt er sich nur in goldenen Gewändern mit
einer goldenen Maske. Volkstümliche Geschichten erzählen, wie Daramalune in Verkleidung
sich unter sein Volk mischt, den Gerechten und den Bedürftigen hilft und die Ungerechten
straft.
| Glaube: |
Lowalane (H) und sein dunkler Bruder Laturadane (C, Tod),
Katampane (K, Äxte), Lalita Tripurasundari (wW) |
| Sprache: |
Minangpahitisch |
| Namen: |
Bavanavasin, Mahatalani |

© Midgard ist ein eingetragenes Warenzeichen von PEGASUS SPIELE
GmbH, 61169 Friedberg (http://www.pegasus.de) und Elsa Franke, Verlag fuer F&SF-Spiele, Ringstr.22, 67735 Stelzenberg (http://www.midgard-online.de).
|